Hänsel und Gretel

Bühnen-Echo Schapdetten

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer geliebten Mutter, müssen die Kinder Hänsel und Gretel im Haushalt mitarbeiten und da ihr Vater durch den Verkauf seiner Besen nur wenig Geld mit nach Hause bringt, herrscht schlechte Stimmung. Immerhin bringt der Besuch der Gänsemagd Suse nicht nur etwas Brot, sondern auch kurzzeitig das Lachen wieder zurück. Besonders die neue Stiefmutter führt ein strenges Regiment und ist mehr als sie zu sein scheint. Als die Stiefmutter die Kinder statt bei der Hausarbeit beim spielen erwischt, schickt sie die beiden in den Wald um Beeren zu suchen. Das sich die Stiefmutter mit der bösen Knusperhexe verbündet hat, ahnen Hänsel und Gretel nicht. Während die Kinder die Nacht im Wald verbringen müssen, erscheinen ihnen die Engel sowie die gute Fee um sie vor den Gefahren des Waldes zu schützen. Als Hänsel und Gretel am nächsten Morgen mit gefülltem Beerenkörbchen heimlaufen wollen, müssen sie entsetzt feststellen, das die von Hänsel ausgelegten Steine und Brotkrumen verschwunden sind. Ihr Weg führt direkt zum Knusperhaus, wo die böse Hexe bereits auf sie wartet. Hänsel wird eingesperrt um gemästet zu werden und Gretel muss der Hexe im Haushalt zur Hand gehen. Es gelingt Hänsel mittels eines Knochens vorzutäuschen, das er noch zu mager sei, um gebraten zu werden. Ein Schicksal, welches nach dem Willen der Hexe, auch Gretel bevorsteht. Am Ende aber gelingt es dem Mädchen die Hexe zu überlisten, so das diese im Ofen das verdiente Ende findet. Der Tod der Hexe befreit auch die zu Lebkuchen verwandelten Kinder und überglücklich fallen Hänsel und Gretel ihrem Vater und Suse in die Arme.

Besetzung:

Heinrich, der Vater:

Niklas Sticht

Lennard Reiker


Elisabeth, die Stiefmutter:

Celina Pietz

Celina Pietz

Hänsel, der Sohn:

Luca Leon Alfs

Emma Porsch


Gretel, die Tochter:

Katharina Leifeld

Julia Aichele


Walpurgia, die Hexe:

Ulla Sticht

Patrick Pöhls


Suse, die Gänsemagd:

Sarah Beyer

Franca Porsch


Gute Fee:

Sarah Beyer

Franca Porsch


Böse Fee:

Celina Pietz

Celina Pietz


Sandm.:

Samira Bermich

Annika Sundorf


Taum.:

Dilara Vriesen

Annika Sundorf


Waldm.:

Casey Pietz

Casey Pietz


Maria, eine Prinzessin:

Casey Pietz

Casey Pietz


Anna, ihre Zofe:

Samira Bermich

Samira Bermich


Hans, ein Bauernjunge:

Philipp Aichele

Philipp Aichele


Vögel:

Philipp Aichele

Dilara Vriesen

Philipp Aichele

Annika Sundorf


Engel:

Philipp Aichele

Casey Pietz

Dilara Vriesen

Patrick Pöhls

Philipp Aichele

Casey Pietz

Annika Sundorf

Patrick Pöhls


Lebkuchenhand:

Patrick Pöhls

Julia Aichele


Regie:

Patrick Pöhls


Pressebericht (Westfälische Nachrichten):

Nun ist es raus: Das diesjährige Märchenspiel der Theatergruppe „Bühnen-Echo“ des SV Fortuna Schapdetten heißt „Hänsel und Gretel“. Doch wer dabei nur die bekannte Version der Gebrüder Grimm vor Augen hat, muss umdenken. Denn nach Matthias Klesy bringt nun auch dessen Nachfolger auf dem Regie-Stuhl, der junge Pa­trick Pöhls, eine weitere „Hänsel und Gretel“-Bearbeitung ins Spiel. Am 12. Dezember (Samstag) hebt sich dafür um 16 Uhr im Forum des Gymnasiums der Premierenvorhang.

Geblieben ist natürlich der Kern der Geschichte: die beiden armen Kinder Hänsel und Gretel, ihr Irrlauf durch „den finstern Tann“, das Hexenhaus und die fiese Alte, die dem Hänsel, wenn er dann gegart sein sollte, ans knusprige Fell will. In der Schapdettener Version sind die Kinder zwar auch noch arm und ständig hungrig, verbringen aber eine relativ glückliche Kindheit mit ihren Eltern. Bis die Mama plötzlich stirbt. Vater Heinrich greift in seinem Schmerz immer öfters zur Flasche. Damit schlägt die Stunde der jungen, hübschen Gänsemagd Suse. Sie baggert den Trauernden an. Das tut aber auch Elisabeth, die Stiefmutter.

Sie ist es, die den Kindern Angst einflößt, weil sie vermuten, dass die verdorbene Frau irgendetwas mit dem Tod ihrer geliebten Mutter zu tun haben könnte. Und sie ist es auch, die die Kinder in den Wald schickt, um Beeren zu sammeln. Und zwar ausgerechnet an den Ort „Ilsenstein“, wo schon in der Vergangenheit öfter Kinder auf mysteriöse Weise verschwanden.

Von diesem perfiden Plan der Stiefmutter völlig überrascht, macht sich Papa Heinrich auf die Suche nach seinen Kindern. Gänsemagd Suse im Schlepp. Was nun alles passiert, lohnt sich anzuschauen. Schließlich kommt ja auch noch die Hexe Walpurgia auf den Plan. Ist sie wirklich so böse, wie sie hässlich ist? Und was ist mit der Vergangenheit der Gänsemagd? Was steckt hinter den Plänen der Stiefmutter? Spannender geht’s nimmer.

Als Premieren-Termin hat das Team Klesy-Pöhls – verstärkt durch die Bühnenbauer und Techniker Robert Fürst, Ele Kürten, Klaus Scheckenreuter, Tobias Klesy, Alexander Leifeld und Niklas Sticht – den 12. Dezember (Samstag) um 16 Uhr im Forum des Gymnasiums Nottuln eingeplant. Eine weitere Vorstellung folgt am 20. Dezember (Sonntag) im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck. Im Januar reist das Ensemble nach Gievenbeck, Karthaus und Oer-Erkenschwick.

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Nottuln - 

Das Bühnen-Echo führte den Märchen-Klassiker „Hänsel und Gretel“ nach einer Bearbeitung von Patrick Pöhls auf, der auch kleine Rollen selber übernahm.

Von Dieter Klein

Auf der Bühne spielten sich grässliche Szenen ab. Denn dort produzierte die Theatergruppe „Bühnen-Echo“ des Sportvereins Fortuna Schapdetten „Hänsel und Gretel“ nach Patrick Pöhls Art. Eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm aus der Feder eines jungen Mannes, der den Mut hatte, selbst einmal Regisseur zu sein.

Für die Kinder im Publikum im Grunde nichts Neues. Den meisten war das ursprüngliche Märchen „Hänsel und Gretel“ noch von Haus aus sehr vertraut. Zusätzlich eingebaute Elemente wie Giftmord, Trunkenheit und Gewalt sind den Kindern durch TV-Serien nicht ganz neu. Um das allzu Brutale dann doch abzuschwächen, hatte Nachwuchs-Autor und Regisseur Pöhls sein Drehbuch um ein paar Engel und gute Feen erweitert. Sogar das Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ hatte Klesys derzeitiger Nachfolger eingebaut und personifiziert, um so einem weiteren Kind eine kurze, wenn auch stumme Rolle zu ermöglichen. Die Kinder hatten ihre Freude. Die Erwachsenen sicher auch. Denn die beiden Hauptdarsteller Luca Leon Alfs als Hänsel und Katharina Leifeld als Gretel „bügelten“ alle Schwächen problemlos wieder aus. Geradezu liebevoll spielten sie sich in die Herzen aller großen wie kleinen Zuschauer an diesem Nachmittag.

Was die Hexe „Walpurgia“ betraf, hätte die junge Schauspielgruppe kaum eine bessere finden können als Ulla Sticht. Großartig wie sie die beiden Kinder, die ja nicht dumm, sondern eher gewitzt waren, einfing. Toll wie sie mit ihrem Reiserbesen über die Bühne flog. Und artistisch schaute es aus, als sie zum Entzücken aller Kinder per Hechtsprung im eigenen Ofen landete.

In weiteren Rollen: Niklas Sticht, Vater Heinrich, sehr dramatisch, solange er an der Pulle hing. Stiefmutter Elisabeth, Celina Pietz, arrogant und gekonnt widerwärtig mit dem überraschenden Geständnis, schon die erste Mutter der Kinder vergiftet zu haben. Auch als „böse“ Fee überzeugend. In einer Doppelrolle Sarah Beyer, als „Suse“, die Gänsemagd und später noch als „gute Fee“. Auch kamen Samira Bermich, Dilara Vriesen, Casey Pietz, Philipp Aichele und selbst Regisseur Patrick Pöhls in kleineren Rollen in den Genuss von häufigem Szenenbeifall.

Und den hatten auch Matthias Klesy (Kostüme) sowie Ele Kürten, Robert Fürst und Klaus Scheckenreuter für das fantasievolle Bühnenbild redlich verdient. Genauso wie die Souffleusen Bettina Leifeld und Petra Klesy.

Fotos:

Diese finden Sie ab 2016 in der Rubrik: Fotos/Videos !

Termine:

SA, 12. Dezember 2015 16 Uhr

Forum Gymnasium, Nottuln

SO, 20. Dezember 2015 15 Uhr

Forum Anne-Frank-Gesamtschule, Havixbeck

SO 10. Januar 2016 16 Uhr

Aula der Grundschule, Münster-Nienberge

SA, 16. Januar 2016 16 Uhr

Festsaal Anna-Katharinen-Stift, Dülmen-Karthaus

SO, 17. Januar 2016 15 Uhr

Turnhalle Chr.-Stöver-Realschule, Oer-Erkenschwick

SO, 24. Januar 2016 15 Uhr

Aula des Freiherr-Vom-Stein-Gymnasiums, Münster-Gievenbeck

Termine 2018

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Für das Jahr 2018 suche ich noch Engagements.